Struktur im Urlaub

Urlaub mit zusammen mit den Vierbeinern ist etwas ganz tolles! Aber an neue / andere Tagesabläufe und Gewohnheiten müssen sich manche Hunde erst einmal gewöhnen. Es gibt Dinge, die laufen daheim genauso ab, oder der Hund kennt den Ablauf gut, wie z.B. bei einem Restaurantbesuch oder einem Stadtbummel.

In einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung ist ja alles sehr ähnlich wie im gewohnten Umfeld, nur eben an einem anderen Ort. In einem Hotel – womöglich auch noch mit anderen Hunden – ist der Ablauf schon mal etwas anders. Und das wurde mir in Südtirol durch Gandhi sehr bewusst! Denn der Bub hatte in den ersten Tagen so seine Schwierigkeiten.


Alles anders – erst mal ankommen

Wenn man einen direkten Vergleich vor Augen hat, fällt der Unterschied wohl eher auf. In den Weinbergen waren wir „unter uns“ ohne Frühstückssaal und festen Zeiten.

Und im Hotel gibts nun mal geregelte Zeiten für Frühstück und Abendessen. Das ist ja auch gut so, nur damit verbunden ist, dass die zwei uns begleiten dürfen. Was natürlich sehr toll ist. Nur für sie ist dass natürlich alles sehr aufregend und vor allem Gandhi musste sich daran gewöhnen.

Nicht nur, dass dort andere Menschen sind, sondern auch viele andere Hunde, ist für ihn nicht so leicht. Wenn diese dann auch noch lautstark zum „Begrüßungsbellkonzert“ ansetzen, ist der Bub schon leicht überfordert & bei den nächsten Neuankömmlingen wird natürlich mitgemacht – in bester Gesellschaft.

Übrigens Loulou lag vo Tag eins an schlafend unterm Tisch und hat sich auch von vereinzelten Ballern nicht beunruhigen lassen ;-).

Routinen schaffen

Es hat sich dann so ergeben, dass die zwei in der Früh kurz auf dem Hundeplatz waren – um die wichtigsten Geschäfte zu verrichten, dann gab es Frühstück für die zwei & dann ging es mit uns in den Speisesaal.

Den Tag über waren wir dann meistens unterwegs und die beiden konnten die schöne Südtiroler Landschaft mit uns erkunden. Bevor es dann zum Abendessen ging, nochmal kurz zum Lösen auf den Hundeplatz.

Nach 2/3 Tagen war es dann für Gandhi auch schon leichter am Abendtisch zu entspannen & auch mal zu schlafen – bis wieder von irgendwo ein Beller kam. Da muss man dann natürlich mitmachen! Es hat sich dann so ergeben, dass man sich nach dem Abendessen noch auf dem Hundeplatz getroffen hat. Und für Gandhi war es sehr gut, die anderen „kennen zu lernen“ und gemeinsam zu schnüffeln & Leckerlies abzustauben.

Es kommt natürlich auch immer auf den Hund an, wie schnell er sich im Urlaub zurecht findet. Aber ein bisschen leichter kann man es sicher jedem machen!

 

 

 

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